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Kleine Tauchrubrik ( Index )
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Z E NT R A L E - T A U C H U N F A L L N O T R U F N U M M E R - D E U T S C H L A N D :D A N~~ 0 4 3 1 5 4 0 9 0~~
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NACH OBEN
Tauchen Erlaubt JA / NEIN oder was ?
In Hinsicht auf die hier angegebenen Tauchspots weisen wir darauf hin, das diese Tauchspots von unserer Seite keine Freigabe zum Tauchen in den angegebenen Gewässern sind. Die immer wieder nervend anfallenden & wechselnden Tauchverbote in den verschiedenen Gewässern können und wollen wir nicht immer aktualisieren & ändern, daher haben wir zu zu jedem Tauchspot soweit möglich die Angabe einer Tauchbasis verlinkt, die Euch Auskunft darüber geben kann wie es vor Ort oder am Gewässer aussieht. Nachfolgend mal ein Auszug aus den Brandenburgisch geregelten Bestimmungen.
Der Tauchsport wird im §43 Abs. 4 des Brandenburgischen Wassergesetzes geregelt:
Die Ausübung des Tauchsports ist nur in den Gewässern oder Gewässerteilen zulässig, die der für die Wasserwirtschaft zuständige Fachminister durch Rechtsverordnung bestimmt. In der Verordnung können nach Anhörung des Tauchsportverbandes Verbote und Beschränkungen zum Schutz der Gewässer oder zur Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit oder für Einzelne festgelegt werden. Die Belange der Fischerei sind nach Anhörung der Fischereiberechtigten zu berücksichtigen. Bis zum In- Kraft-Treten der Rechtsverordnung ist die Wasserbehörde ermächtigt, die Gewässer, in denen der Tauchsport zulässig ist, durch Verwaltungsakt oder Allgemeinverfügung zu bestimmen und die Ausübung des Tauchsports zu regeln." Lt. Brandenburger Wassergesetz und behördlicher Auskunft darf also nur in den Gewässern getaucht werden, die der zuständige Minister per Rechtsverordnung dafür freigegeben hat. Haken an der Sache: So eine Rechtsverordnung (also einen landesweiten Katalog von Tauchsportgewässern) gibt es für Brandenburg nicht! Dadurch wird die Sache nun deutlich komplizierter: Lt. Wassergesetz sind durch das Fehlen dieser Rechtsverordnung nun die unteren Wasserbehörden der einzelnen Landkreise dafür zuständig, die Ausübung des Tauchsports zu regeln. Wo darf getaucht werden? Der Tauchsport wird in Brandenburg nicht wie z.B. das Baden zum Gemeingebrauch gezählt. Man darf also nicht einfach überall dort tauchen gehen, wo auch gebadet wird. Vielmehr ist die offizielle gesetzliche Lage so wie oben beschrieben: Eine Rechtsverordnung durch den Minister gibt es nicht und so muss man eine Genehmigung bei der jeweils zuständigen unteren Wasserbehörde des Landkreises beantragen. Dieser Antrag wird dann gemeinsam mit weiteren Behörden (Naturschutzbehörde, Fischereibehörde, Schifffahrtsamt, Landesumweltamt etc.) geprüft. Insgesamt also eine recht umständliche Prozedur. Einfacher ist es natürlich, sich örtlichen Tauchvereinen bzw. Tauchbasen anzuschließen, mit denen bereits Regelungen für viele attraktive Gewässer gefunden wurden. Vor dem Hintergrund der durch das Fehlen einer Rechtsverordnung etwas unklaren Situation scheint es in der Praxis jedoch so zu sein, dass der Tauchsport geduldet wird, solange man sich rücksichtsvoll verhält und die Naturschutzbestimmungen beachtet. Wir weisen jedoch ausdrücklich daruf hin, dass man wegen Verstoßes gegen das Wassergesetz belangt werden könnte, wenn ohne behördliche Genehmigung getaucht wird. Also besser erst mal eine Info einholen sonst geht es Euch vielleicht so wie in der nachfolgend genannten Tauchplatzerzählung.
NACH OBEN
Tauchplatzerfahrungen
Es begann an einem schönen Sommertag, der Planet strahlt herrlich von oben und es versprach ein schöner Tauchtag zu werden.Mit meinem Tauchkumpan war alles abgesprochen, wir wollten nach Rheinsberg zum Wittwesee, also alles Gerödel zusammengepackt und los ging es.
Von Berlin - Süd aus am Wittwesee angekommen, nachdem wir die üblichen Kreise gezogen hatten um einen geeigneten Parkplatz zu finden, welcher sich als sehr versteckt herausstellte, machten wir erst einmal einen Erkundungsgang. Der See strahlt herrlich und am nahenden Ufer waren im Wasser Seepflanzen zu erkennen, welche man auch unter Wasser noch vom Ufer aus verfolgen konnte, also alles in allem machte es einen guten Eindruck. Los ging es Gerödel raus und ab die Post.
Um den Hinweisschildern gerecht zu werden, und die Uferregion nur an den dafür vorhandenen kleinen Stränden zu begehen, bzw. diese Strände sind für Badegäste eingerichtet, nahmen wir bei strahlender Sonne und mit vollen Tauchzeug bepackt einen Weg von 20 Minuten in Kauf, um dann aber auch an einen sehr schönen Strand zu kommen. So jetzt war erst mal ein kleines Päuschen angesagt.
Hinten im Waldweg rumpelte irgendwas herum, ein weisser Golf erschien, der von seiner Breite her schon die Pflanzen am Rand plattfuhr.Aus dem Golf stieg der Förster aus und musterte uns, insgeheim entwickelten sich schon die schlimmsten Befürchtungen in unseren Gedankengängen, aber nichts destogleichen ein fröhliches "na Jungs, wollt wohl Tauchen gehen", entgegnete er uns. Klar, antworteten wir, gibts Probleme ? Nein, solange wie ihr hier nicht raucht fühlt euch wohl. Er badete noch seine Füsse und ward mit seinem Golf wieder verschwunden.
Das wir nicht im Wald rauchen war klar, also genug ausgeruht und das Tauchzeug klar gemacht. Wir sind grade dabei die üblichen prozeduren durchzuführen, als ein "Guten Tag" hinter uns erschallt. Wir drehen uns um und siehe da 2 Naturwächter in Form von Frauen stehen mit ihren Fahrrädern und mit Funk bestückt hinter uns. Sie wollen doch wohl hier nicht Tauchen gehen ?
Hatten wir eigentlich grade vor entgegneten wir. Daraus wird wohl nichts werden, der See hier steht unter Naturschutz, hier ist das Tauchen verboten ! Unsere schlimmsten Befürchtungen waren nun war geworden, alles innerhalb von 20 Minuten, Förster, Naturwächter.....Weder eine längere Diskussion, noch ein durch Zufall mitgeführtes Buch, indem der See als Tauchsee angegeben war und der Hinweis das weder Schilder noch sonst irgendetwas darauf hinwies das in diesem See das Tauchen verboten seie, lies die beiden Naturwächter davon abbringen uns den Tag zu vermiesen. So packten wir also wieder unser Grödel ein und marschierten 20 Minuten zu den Fahrzeugen zurück.
Wären wir doch nur 10 Minuten schneller gewesen und wir hätten voraussichtlich einen Supertauchgang gehabt.Wenn wir dennoch hineingegangen hätte sie uns sicherlich eine saftige Strafe aufgebrummt. Möge der Gott des Blitzes und des Sumpfes die Rheinsberger Naturwächter holen. Mich bekommt jedenfalls sobald nichts mehr in die Rheinsberger Gegend und somit gibts auch kein Tourigeld. Alle anderen Tauchkollegen die vorhatten sich in Rheinsberg speziell im Wittwesee unter Wasser zu begeben seien gewarnt.
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UPDATE:23.12.2007
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